18/04/2021

#12 – Olaf Rippe (Teil 2) – Für Männer ist ein Kraut gewachsen

Olaf Rippe ist Spezialist u.a. für Pflanzenheilkunde, Homöophatie, Alchemie und Aromatherapie. Viele seiner Klienten sind Männer. Er ist Author einer Vielzahl von einschlägigen Büchern zur Paracelsusmedizin, Phytotherapie und ist Herausgeber des Buches „Heilpflanzen für Männer“. 1989 gründetet er zusammen mit mit seiner Frau Margret Madejsky und Max Amann „Natura Naturans“, die Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Abendländische Medizin.

Am Anfang unseres Gesprächs geht es darum wie wichtig die Paardynamik für die Erfüllung eines Kinderwunsches ist bzw. wie Leistungsdruck und Frustration auf dem Weg dorthin auch Männer stark belasten. Olaf erörtert Möglichkeiten, welche die Psyche, den Geist und den Körper darin unterstützen, das Ziel zu erreichen, ein Kind zu bekommen.

Es geht um das Spannungsfeld zwischen alternativer Heilkunde und den wirtschaftlichen Interessen von Pharmaunternehmen. In diesem Zusammenhang setzen wir uns kritisch mit dem Thema Machtmissbrauch von Männern in entscheidenden Positionen auseinander, deren höchste Maxime es ist Profit zu maximieren und dabei die Bedürfnisse von Mensch und Natur vernachlässigen.

Es gibt nichts Gutes und nichts Böses – es ist immer eine Frage der Dosis!

Wir sprechen über Ursachen, die uns Männer heute krank machen. Aber wir sprechen auch ganz konkret über Formen gesunder Lebensführung, mögliche Therapieverfahren, die Naturheilkunde und Pflanzen, die speziell für Männer wachsen.

Letztendlich erzählt Olaf Rippe über aphrodisierende Mittel und wie sie seit Jahrtausenden im Tantra oder im Kamasutra verwendet werden, um Gelassenheit, Durchhaltevermögen oder Sinnlichkeit zu erzeugen.

Webseite Olaf Rippe

Webseite Natura Naturans

Buch “Pflanzenheilkunde für Männer” von James Green

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Das Wort “Oligos” kommt aus dem Griechischen und heisst “wenig”, “klein”. Die Oligotherapie ist also die Therapie der “kleinen Mengen”. In dieser Therapie werden kleinste Mengen von Spurenelementen verabreicht. Sie sollen dem Körper helfen, gestörte Stoffwechselfunktionen wieder zu normalisieren.

Phytotherapie: Die Heilkunde mit Pflanzen gehört zu den bedeutendsten überlieferten Therapieverfahren. Die ältesten uns bekannten Rezeptbücher sind einige tausend Jahre alt, z. B. der Papyrus Ebers. Die Anwendung von Heilpflanzen erfolgt praktisch immer als Kombinationspräparat, entweder als Tee oder als alkoholischer Auszug. Eine weitere Möglichkeit ist der Ölauszug zur äußeren Anwendung. Neben der innerlichen Verabreichung, kann man Kräuter auch zur Einreibung oder als Badezusatz verwenden. In den schamanischen Traditionen und in der Volksheilkunde kennt man auch die Anwendung als Räucherstoff oder als magisches Objekt, zum Beispiel das Aufhängen von Kräutern im Haus oder vor der Tür, als Schutz und um das Gute im Haus zu stärken.